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Broker-Test · 09/2026

Krypto & Multi-Asset

Bison

Stuttgart

Krypto einfach & seriös aus dem Hause Börse Stuttgart

Depot eröffnen** Werbelink

Gesamtwertung

3,9/ 5im Testfeld eingeordnet
01Spread, kein fixes Orderentgelt (Krypto)Ordergebühr
02KostenlosDepotführung
03Kein Sparplan im AngebotSparplan
04Kein MinimumMindesteinlage

Das Wichtigste in 20 Sekunden

Konditionen, Schutz und Alltag auf einen Blick.

Krypto & Multi-Asset

01 · Konditionen

Was kostet Bison?

OrdergebührSpread, kein fixes Orderentgelt (Krypto)pro Kauf oder Verkauf
DepotführungKostenloslaufende Kosten
SparplanKein Sparplan im AngebotAusführung
Kosten im Kontext berechnen →

02 · Sicherheit

Regulierung und Schutz

Regulierungreguliert · EUWAX AG / Börse Stuttgart Gruppe (BaFin-Bezug)
Verwahrung und SchutzKrypto-Verwahrung über blocknox (Börse-Stuttgart-Gruppe) · seriöser Rahmen

03 · Messverfahren

So entsteht die Note 3,9

Alle 38 Broker werden mit denselben fünf Kriterien geprüft. Die Gewichtung bleibt sichtbar, das Ergebnis bleibt vergleichbar.

35%KostenDepotführung, Orderkosten, Sparplan-Gebühren, Fremdkosten
25%Sicherheit & RegulierungAufsicht (BaFin/EU), Einlagensicherung, Unternehmensstruktur
15%AngebotAktien, ETFs, Sparpläne, Anleihen, ggf. Krypto
15%Plattform & BedienungApp, Web, Order-Prozess, Übersichtlichkeit
10%ServiceSupport, Erreichbarkeit, Dokumentation
Methodik vollständig lesen →

04 · Vollständiger Test

Der Test von Bison

Recherche-Stand des Berichts: 20. Mai 2026. Bison ist 2026 in erster Linie keine klassische Broker-App, sondern eine Krypto-Plattform aus der Börse-Stuttgart-Gruppe. Genau so solltest du den Anbieter auch lesen. Der Kern des Angebots bleibt der einfache Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Kryptowährungen. Neuere Wertpapierfunktionen mit Aktien und ETFs gibt es zwar inzwischen ebenfalls, aber sie ändern die Grundlogik des Produkts nicht.

Das ist wichtig, weil Bison sonst schnell falsch bewertet wird. Wenn du einen vollwertigen Aktien- und ETF-Broker suchst, ist Bison nicht die erste Adresse. Wenn du dagegen möglichst einfach, deutsch, reguliert und ohne internationalen Börsenballast in Krypto investieren willst, ist die App deutlich interessanter. Kurz gesagt: Bison ist 2026 vor allem ein Einsteiger- und Komfortprodukt für Krypto, nicht der günstigste Allround-Broker für alles.

Bison 2026: Krypto zuerst, Wertpapiere nur als Ergänzung

Der Kern von Bison ist klar auf Kryptowährungen ausgerichtet. In den vorvertraglichen Verbraucherinformationen für den Kryptohandel beschreibt die EUWAX Aktiengesellschaft das BISON-Onlineangebot ausdrücklich als Möglichkeit, Kryptowerte zu kaufen und zu verkaufen. Dazu gehören laut Dokument auch Limit-Orders, Stop-Buy-Orders und Sparpläne für intervallmäßige Käufe.

Parallel hat Bison sein Produkt inzwischen erweitert. Auf der offiziellen Gebührenseite steht mittlerweile auch eine eigene Gebührenübersicht für den Handel mit Aktien und ETFs. Das ist relevant, aber die Erweiterung macht Bison noch nicht zu einem vollwertigen Universalbroker. Der Name, die App-Logik und die Markenwahrnehmung sind weiterhin stark krypto-zentriert.

Bereich Bison Einordnung
Hauptprodukt Kauf und Verkauf von Kryptowährungen klare Kernfunktion der App
Krypto-Handelskosten kein fixes Handelsentgelt, nur Spread einfach, aber nicht automatisch billig
Krypto-Sparplan ja, intervallmäßige Käufe möglich stark für einfache Routinekäufe
Aktien- und ETF-Handel ja, inzwischen ebenfalls vorhanden Ergänzung, nicht Hauptstärke
Regulierung und Struktur EUWAX AG, Boerse Stuttgart Digital Custody, Banking-Partner deutsche und klar strukturierte Aufstellung
Zielgruppe Krypto-Einsteiger und sicherheitsorientierte Nutzer weniger passend für Power-Trader

Die faire Einordnung lautet deshalb: Bison ist kein zweites Trade Republic für alle Anlageklassen. Bison ist vor allem ein bequemes Krypto-Front-End mit deutscher Regulierung und inzwischen zusätzlichen Wertpapierfunktionen im Hintergrund.

Krypto-Kosten: keine direkte Gebühr, aber klarer Spread

Bei den Kryptokosten ist Bison transparent. Auf der offiziellen Gebührenseite heißt es, dass der Handel mit Kryptowährungen gebührenfrei sei, aber ein marktüblicher Spread anfalle. Für Bitcoin und Ethereum wird der durchschnittliche anteilige Spread mit 1,25 % angegeben. Für alle weiteren Kryptowährungen nennt Bison im Schnitt 1,75 %.

Das ist angenehm einfach, aber eben nicht automatisch günstig. Gerade Einsteiger hören bei „keine Gebühren“ schnell auf zuzuhören. Der wichtige Punkt ist aber: Der Spread ist deine eigentliche Handelskostenquelle. Wenn du eine Position kaufst und im selben Moment wieder verkaufst, würdest du genau an diesem Spread verlieren. Für kleinere Käufe und langfristige Halte-Strategien ist das oft okay. Für aktiven Handel ist es eher schwach.

Die wichtigsten Krypto-Kosten im Überblick:
Kontoeröffnung: kostenlos
Kontoführung: kostenlos
Einzahlung in Euro: kostenlos
Auszahlung in Euro: kostenlos
Einzahlung von Kryptowährungen: kostenlos
Auszahlung von Kryptowährungen: kostenlos
Verwahrung der Kryptowährungen: kostenlos
Bitcoin und Ethereum: durchschnittlich 1,25 % Spread
alle weiteren Kryptowährungen: durchschnittlich 1,75 % Spread
Sofort-Einzahlung per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay: 2,49 %
Instant-SEPA-Einzahlung: bei Bison kostenlos, mögliche Bankgebühren bleiben möglich

Für deutsche Nutzer ist das unterm Strich ein vernünftiges, aber nicht aggressiv günstiges Modell. Du zahlst nicht über komplizierte Ordergebühren, sondern über den Preisaufschlag im Handel. Das ist simpel, aber gegen manche größere internationale Börsen mit engeren Spreads oft teurer.

Staking: möglich, aber nicht umsonst und nicht ohne Sonderrisiko

Bison bietet inzwischen auch Staking an, konkret laut offizieller Gebührenseite für Ethereum und Solana. Dafür behält Bison 27 % der Staking-Belohnungen ein. Das ist kein kleiner Abzug, sondern ein spürbarer Preis für Bequemlichkeit.

Positiv ist, dass Bison den Service nicht einfach hübsch verpackt und fertig. Die Seite erklärt ausdrücklich, dass beim Staking zusätzliche Risiken bestehen und dass der Service aktuell nicht unter MiCAR reguliert ist. Für Ethereum verweist Bison außerdem auf eine spezielle Versicherung zusammen mit Munich Re, die das sogenannte Slashing-Risiko abdecken soll.

Das ist ordentlich kommuniziert. Trotzdem bleibt die Einordnung klar: Staking bei Bison ist bequem, aber nicht billig. Wer maximale Rendite aus dem eigenen Staking holen will, fährt häufig mit direkterer Infrastruktur besser. Wer Einfachheit will, kann mit Bison leben.

Aktien und ETFs bei Bison: nett, aber nicht die Hauptgeschichte

Die Wertpapierfunktion ist bei Bison inzwischen real und nicht nur ein Nebensatz. Auf der offiziellen Gebührenseite steht für den Handel mit Aktien und ETFs eine feste Gebühr von 1,99 € pro Kauf oder Verkauf. Depotführung sowie Ein- und Auszahlungen auf das Verrechnungskonto sind kostenlos.

Das ist grundsätzlich fair bepreist. Trotzdem würde ich Bison nicht wegen dieser Funktion auswählen. Die App-Marke, die Produktführung und die Wahrnehmung sind weiter deutlich näher an einer Krypto-App als an einem starken ETF- und Aktienbroker. Wer primär Wertpapiere handeln will, bekommt bei spezialisierten Brokern meist die reifere Gesamtlösung.

Als Zusatzfunktion für Nutzer, die ohnehin schon wegen Krypto bei Bison sind, ist der Wertpapierhandel aber sinnvoll. Er macht die App alltagstauglicher, ohne dass man sofort bei mehreren Anbietern jonglieren muss.

Sicherheit und Regulierung: einer der stärksten Punkte von Bison

Genau hier punktet Bison. Laut Support- und Produktseiten wird der Krypto-Handel von der EUWAX AG erbracht, einem BaFin-regulierten Finanzdienstleistungsinstitut. Die Krypto-Verwahrung übernimmt die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, die laut Support-Seite über eine MiCAR-Lizenz von der BaFin verfügt.

Dazu kommt die Fiat-Seite. Die offiziellen Seiten nennen Solaris SE und Deutsche Bank AG als Banking-Partner. Euro-Guthaben sind laut Support-Hinweis bis 100.000 € gesetzlich geschützt. Das ist ein wichtiger Komfort- und Vertrauenspunkt für deutsche Nutzer, die Krypto nicht auf einer ausländischen Plattform mit unklarer Struktur halten wollen.

Für die Coins selbst gilt natürlich keine klassische Einlagensicherung wie bei Euro-Guthaben. Dafür setzt Bison auf eine regulierte Verwahrung in Deutschland und auf ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept. Genau das ist für viele Einsteiger der eigentliche Grund, warum Bison überhaupt attraktiv ist.

Steuern und Alltag: bequem, aber nicht automatisch steuerfrei oder steuerleicht

In den vorvertraglichen Verbraucherinformationen ist Bison an diesem Punkt klar. Gewinne aus dem Kauf und Verkauf von Kryptowerten können steuerpflichtig sein, und Bison führt keine Steuern für dich ab. Die steuerliche Behandlung hängt laut Dokument von deinen persönlichen Verhältnissen ab und kann sich ändern.

Das ist eine wichtige Einordnung, gerade für deutsche Einsteiger. Nur weil Bison deutsch wirkt und aus der Börse-Stuttgart-Welt kommt, heißt das nicht, dass die App automatisch die komplette Steuerlogik für Krypto erledigt. Du bekommst eine einfachere Nutzeroberfläche, aber keine magische Steuerabkürzung.

Positiv ist trotzdem der Alltagskomfort. Krypto-Käufe, Limit-Orders, Stop-Buy-Orders, Sparpläne, kostenlose SEPA-Ein- und Auszahlungen und deutsche Support-Strukturen machen die App sehr zugänglich. Für viele Nutzer ist das deutlich angenehmer als eine komplexere globale Krypto-Börse.

Bison vs. Bitpanda, Coinbase und Kraken

Gegenüber Bitpanda wirkt Bison fokussierter und weniger überladen, aber auch enger im Funktionsumfang. Bitpanda hat mehr Ökosystem, mehr Produkte und oft mehr Zusatzfunktionen. Bison ist dafür klarer und deutscher aufgestellt.

Gegenüber Coinbase oder Kraken verliert Bison bei professionellen Features, Coin-Auswahl und oft auch bei der Handelslogik für ambitionierte Nutzer. Wer aktiver handelt, viel Auswahl will oder bestimmte Profi-Tools sucht, fährt dort meist besser. Wer aber vor allem Sicherheit, deutsche Struktur und einfache Bedienung will, hat bei Bison ein starkes Argument.

Die wichtigste Wahrheit bleibt: Bison ist nicht die beste Plattform für jeden Kryptonutzer. Aber sie ist für einen bestimmten Typ Nutzer ziemlich passend, nämlich für den sicherheitsorientierten Einsteiger mit Wunsch nach einfacher Bedienung.

Vorteile

  • deutsche Krypto-Plattform aus der Börse-Stuttgart-Gruppe
  • klare Regulierung und starke Verwahrstruktur
  • kostenlose Ein- und Auszahlungen sowie kostenlose Verwahrung
  • einfache Bedienung mit Sparplänen, Limit-Orders und Stop-Buy-Orders
  • Euro-Guthaben über Banking-Partner bis 100.000 € gesetzlich geschützt
  • zusätzlicher Aktien- und ETF-Handel mit fixer 1,99-€-Gebühr

Nachteile

  • Spreads von 1,25 % bis 1,75 % sind für aktiven Handel eher teuer
  • Krypto-Steuern werden nicht automatisch für dich abgeführt
  • Wertpapierhandel ist eher Ergänzung als Hauptstärke
  • geringerer Funktionsumfang als bei großen internationalen Krypto-Börsen
  • Staking mit 27 % Anteil an den Rewards nicht günstig

Für wen lohnt sich Bison wirklich?

Bison lohnt sich vor allem für Nutzer, die Kryptowährungen einfach, deutsch und in einem regulierten Rahmen kaufen wollen. Besonders passend ist die App für Einsteiger, langfristige Halter und Nutzer, die Krypto-Sparpläne oder gelegentliche Käufe möglichst unkompliziert abwickeln möchten.

Weniger passend ist Bison für Power-User, Daytrader und Coin-Jäger, die möglichst niedrige Handelskosten, sehr viele Assets und ein breites Profi-Toolset wollen. Für diese Gruppe gibt es stärkere Spezialplattformen.

Unser Fazit zu Bison 2026

Bison ist 2026 eine gute Krypto-App, wenn du Genauigkeit bei Sicherheit und Einfachheit höher gewichtest als maximale Handelsfeatures. Die größten Stärken liegen in der Börse-Stuttgart-Herkunft, der klaren Regulierung, der sauberen Verwahrung und der sehr einfachen Nutzerführung.

Die Schwäche liegt bei den laufenden Handelskosten über den Spread und beim begrenzteren Profi-Umfang. Dazu kommt, dass der neue Aktien- und ETF-Handel zwar nett ist, aber die App noch nicht zu einem Top-Broker für klassische Wertpapiere macht.

Unterm Strich ist Bison vor allem eine starke deutsche Krypto-Einstiegsplattform mit Zusatzfunktionen, nicht der beste Alleskönner für jede Anlageklasse. Für genau diese Rolle ist sie 2026 aber ziemlich überzeugend.

Häufige Fragen zu Bison

Ist Bison ein normaler Broker?

Nicht wirklich. Bison ist in erster Linie eine Krypto-Plattform. Aktien und ETFs können inzwischen ebenfalls gehandelt werden, der Kern des Angebots bleibt aber der Kryptohandel.

Was kostet der Kryptohandel bei Bison?

Bison verlangt laut offizieller Gebührenseite keine direkte Handelsgebühr, sondern arbeitet mit einem Spread. Dieser liegt bei Bitcoin und Ethereum durchschnittlich bei 1,25 % und bei allen weiteren Kryptowährungen durchschnittlich bei 1,75 %.

Ist Bison sicher?

Die Krypto-Verwahrung erfolgt laut Bison über die BaFin-regulierte Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH. Der Handel wird von der EUWAX AG erbracht. Euro-Guthaben bei Solaris SE und Deutsche Bank AG sind bis 100.000 € gesetzlich geschützt.

Kann ich bei Bison Sparpläne nutzen?

Ja. In den vorvertraglichen Informationen für den Kryptohandel nennt Bison ausdrücklich Sparpläne für intervallmäßige Käufe von Kryptowerten.

Was kostet der Aktien- und ETF-Handel bei Bison?

Für Aktien und ETFs nennt die offizielle Gebührenseite eine feste Gebühr von 1,99 € pro Kauf oder Verkauf. Depotführung sowie Ein- und Auszahlungen sind kostenlos.

Für wen lohnt sich Bison besonders?

Vor allem für Krypto-Einsteiger und sicherheitsorientierte Nutzer, die eine einfache deutsche Plattform mit regulierter Verwahrung und klarer Nutzerführung suchen.