Broker-Test · 09/2026
Direktbank
ING
Größte Direktbank Deutschlands — solide & vertrauenswürdig
Gesamtwertung
Das Wichtigste in 20 Sekunden
Konditionen, Schutz und Alltag auf einen Blick.
01 · Konditionen
Was kostet ING?
02 · Sicherheit
Regulierung und Schutz
03 · Messverfahren
So entsteht die Note 4,3
Alle 38 Broker werden mit denselben fünf Kriterien geprüft. Die Gewichtung bleibt sichtbar, das Ergebnis bleibt vergleichbar.
04 · Vollständiger Test
Der Test von ING
Die ING ist keine Neobroker-Startup. Sie ist eine der größten Direktbanken Deutschlands mit über 10 Millionen Kunden und einem Depot, das es seit mehr als 20 Jahren gibt. Tatsächlich hat die ING in den letzten Jahren ordentlich aufgeholt: kostenlose ETF-Sparpläne, ein attraktives Juniorangebot für unter 28-Jährige und Zinsen auf dem Verrechnungskonto, von denen viele Tagesgeldkonten lernen könnten.
Gleichzeitig ist das ING Depot kein Tool für Daytrader. Ordergebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent treffen jeden, der öfter kauft und verkauft, spürbar hart. Trade Republic verlangt einen Euro. Scalable Capital gibt Wertpapierorders im Prime+-Abo komplett kostenlos durch. Wer viel handelt, zahlt bei der ING deutlich mehr.
Die entscheidende Frage ist also nicht, ob das ING Depot gut ist, sondern für wen es gut ist. Dieser Test gibt dir die Antwort, mit konkreten Zahlen und einem klaren Urteil am Ende.
Das ING Depot auf einen Blick: Für Sparer gemacht, nicht für Spekulanten
Bevor wir in die Details gehen, hier die wichtigsten Kennzahlen. Sie sagen mehr als drei Absätze Prosa:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Depotgebühr | 0 Euro |
| Ordergebühr Standardbörsen | 4,90 Euro + 0,25% (max. 69,90 Euro) |
| Ordergebühr Xetra | 6,80 Euro + 0,25% |
| ETF-Sparpläne | 1.215 (alle kostenlos) |
| Aktien-Sparpläne | 529 Titel (1,50–1,75%) |
| Fonds-Sparpläne | 670 Fonds (540 ohne Ausgabeaufschlag) |
| Mindest-Sparrate | 1 Euro |
| Max. Sparrate | 1.000 Euro |
| Handelsplätze | 19 (davon 13 deutsche Börsen + NYSE/NASDAQ/Toronto + OTC) |
| Krypto | ca. 50 Krypto-ETNs (kein direkter Kryptohandel) |
| Robo-Advisor | Ja, via Scalable Capital (ab 5.000 Euro, 0,75% p.a.) |
| Gemeinschaftsdepot | Ja |
| Kinderdepot | Ja |
| Young Depot (18–27 Jahre) | 1,90 Euro Flat per Order |
| Zinsen Verrechnungskonto | bis zu 3,20% p.a. (bis 250.000 Euro) |
| App-Bewertung iOS/Android | 4,8 / 4,6 Sterne |
| Kundendienst | 365 Tage, 7:30–22:00 Uhr |
Schon diese Tabelle zeigt das Profil: kostenloses Depot, starkes Sparplan-Angebot, ordentliche Handelsplatz-Auswahl, aber teure Einzelorders. Die ING setzt darauf, dass du langfristig sparst und nicht ständig umschichtest. Wer das so macht, bekommt hier ein wirklich gutes Paket.
Was kostet das ING Depot wirklich? Die Gebühren im Detail
Depotgebühren berechnet die ING nicht. Das ist der Einstieg, den viele traditionelle Banken ihren Kunden immer noch nicht bieten. Dafür fallen Ordergebühren an, und die sind nicht günstig, wenn du mit Neobrokern vergleichst.
Ordergebühren bei Standardbörsen und Xetra
An deutschen Standardbörsen (Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Hamburg und anderen) zahlst du 4,90 Euro plus 0,25 Prozent vom Ordervolumen. Das Maximum liegt bei 69,90 Euro. An der Xetra kostet es 6,80 Euro plus 0,25 Prozent. :
| Ordervolumen | Gebühr Standardbörse | Gebühr Xetra |
|---|---|---|
| 500 Euro | 6,15 Euro | 8,05 Euro |
| 1.000 Euro | 7,40 Euro | 9,30 Euro |
| 2.000 Euro | 9,90 Euro | 11,80 Euro |
| 5.000 Euro | 17,40 Euro | 19,30 Euro |
| 10.000 Euro | 29,90 Euro | 31,80 Euro |
| 28.000 Euro | 69,90 Euro (Cap) | 76,80 Euro |
Trade Republic nimmt für denselben Kauf einen Euro. Scalable Capital im Free-Broker-Modell 1,99 Euro. Wer dort einmal im Monat für 1.000 Euro kauft, zahlt im Jahr 12 bis 24 Euro. Bei der ING wären das fast 90 Euro. Der Unterschied summiert sich über Jahre zu echten Beträgen.
Das bedeutet aber nicht, dass die ING teuer ist, wenn du es richtig nutzt. ETF-Sparpläne, Aktien-Sparpläne und ein großer Teil der Fondssparpläne sind komplett kostenlos. Wer konsequent per Sparplan investiert und selten manuell handelt, zahlt bei der ING wenig bis nichts.
Außerbörslicher Handel und OTC
Über Lang und Schwarz kannst du außerbörslich handeln, auch abends nach Börsenschluss. Die Gebühr entspricht den Standardkonditionen: 4,90 Euro plus 0,25 Prozent. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der ING, aber gut zu wissen, wenn du nach 17:30 Uhr noch reagieren willst.
Über OTC-Partner (13 Handelspartner) läuft ein Teil des Sparplangeschäfts. Kursstellung und Spreads variieren dort stärker als an regulierten Börsen. Für Sparpläne ist das unerheblich, für größere Einzelorders solltest du dir vorher die Geld-Brief-Spanne ansehen.
Wann entstehen keine Kosten?
- Alle ETF-Sparpläne: kostenlos (unabhängig vom Betrag)
- Krypto-ETNs ab 1.000 Euro Ordervolumen: kostenlos
- Depotführung: dauerhaft kostenlos
- Dividenden- und Zinsgutschriften: kostenlos
- Depotübertrag: kostenlos
Aktien-Sparpläne kosten dagegen Gebühren, Fonds-Sparpläne zum Teil ebenfalls. Dazu kommen die üblichen Ordergebühren beim aktiven Handel. Das Gesamtbild ist klar: Sparplan-Investor ohne häufige Trades zahlt kaum etwas, aktiver Trader zahlt spürbar.
1.215 kostenlose ETF-Sparpläne: Warum die ING hier ganz vorne mitspielt
Das Sparplan-Angebot der ING ist wirklich gut. 1.215 ETFs stehen zur Auswahl, und für alle gilt: null Kosten, keine Gebühren, egal ob du 25 Euro oder 1.000 Euro sparst. Die Sparrate kannst du ab 1 Euro festlegen, das Maximum liegt bei 1.000 Euro pro Sparplan.
Klingt einschränkend bei 1.000 Euro Maximum? Nur auf den ersten Blick. Du kannst mehrere Sparpläne auf denselben ETF anlegen und sie parallel laufen lassen. Wer mehr als 1.000 Euro monatlich in einen ETF stecken will, legt einfach einen zweiten an.
Welche ETFs sind dabei?
Das Angebot deckt alle relevanten Anbieter ab. Die wichtigsten ETF-Familien im ING-Sparplan:
- iShares (BlackRock): MSCI World, S&P 500, MSCI EM, Core-Serie
- Xtrackers (DWS): MSCI World, FTSE All-World, Euro Stoxx
- Amundi: MSCI World, Prime ETFs (sehr günstige TER)
- HSBC: MSCI World, FTSE 100
- Invesco: S&P 500, NASDAQ-100
- Vanguard: FTSE All-World, S&P 500
- WisdomTree: Themen- und Faktor-ETFs
Praktisch jeder sinnvolle Welt-ETF, den du dir für einen langfristigen Sparplan vorstellen kannst, ist dabei. Das gilt für die gängigen Aktien-ETFs genauso wie für Anleihen-ETFs, Rohstoff-ETFs und Branchen-ETFs.
Automatische Wiederanlage ab 75 Euro
Dividenden aus ausschüttenden ETFs landen auf dem Verrechnungskonto. Ab einem Guthabenbetrag von 75 Euro aktiviert die ING auf Wunsch eine automatische Wiederanlage: Das Geld fließt direkt in einen Sparplan deiner Wahl zurück. Das ist kein revolutionäres Feature, aber es macht den thesaurierenden Effekt für ausschüttende ETFs manuell nach.
Wer konsequent einen MSCI World ETF mit monatlichem Sparplan und automatischer Wiederanlage bespielt, bekommt bei der ING einen funktionierenden Vermögensaufbau-Workflow, der wenig Aufmerksamkeit braucht.
Ausführungstermine und Flexibilität
Sparpläne werden entweder am 1., 8., 15. oder 22. des Monats ausgeführt, alternativ quartalsweise oder halbjährlich. Du kannst Sparpläne jederzeit pausieren, anpassen oder löschen, ohne Gebühren. Die ING führt die Sparplanorders zu handelsüblichen Kursen aus, in der Regel kurz nach Börseneröffnung.
Was die ING nicht bietet: tägliche oder wöchentliche Sparpläne. Trade Republic lässt wöchentliche Ausführungen zu. Für die meisten Anleger spielt der genaue Ausführungstag über Jahre keine große Rolle (Stichwort: Durchschnittskosteneffekt), aber wer maximale Flexibilität will, muss das wissen.
Aktiensparpläne: 529 Titel, aber die Kosten überraschen
Neben ETFs kannst du auch Aktien per Sparplan kaufen. 529 Unternehmen sind dabei, vom DAX-Schwergewicht bis zum US-Tech-Konzern. Das ist ein ordentliches Angebot, besser als bei vielen klassischen Banken. Aber anders als bei ETF-Sparplänen kostet das Geld.
Für deutsche und europäische Aktien berechnet die ING 1,50 Prozent des Kaufbetrags, mindestens 1,50 Euro. Für internationale Titel aus den USA, Kanada und anderen Märkten sind es 1,75 Prozent, mindestens 1,75 Euro.
| Sparrate | Gebühr (inländisch) | Gebühr (international) |
|---|---|---|
| 25 Euro | 1,50 Euro (6,0%) | 1,75 Euro (7,0%) |
| 50 Euro | 1,50 Euro (3,0%) | 1,75 Euro (3,5%) |
| 100 Euro | 1,50 Euro (1,5%) | 1,75 Euro (1,75%) |
| 200 Euro | 3,00 Euro (1,5%) | 3,50 Euro (1,75%) |
| 500 Euro | 7,50 Euro (1,5%) | 8,75 Euro (1,75%) |
Kleine Beträge sind prozentual teuer. 1,50 Euro auf 25 Euro Sparrate sind sechs Prozent, die du erst einmal aufholen musst. Trade Republic nimmt für Aktiensparpläne ebenfalls einen Euro, Scalable Capital im Free-Modell 1,99 Euro, im PRIME+-Abo ist auch das kostenlos.
Fazit für Aktiensparpläne: Sinnvoll ab höheren Sparraten. Wer 200 Euro monatlich in Einzeltitel spart, kommt mit 1,5 Prozent gut hin. Wer 25 Euro monatlich in eine Apple-Aktie steckt, zahlt relativ viel für diese Automatisierung.
Fondssparpläne: 540 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Aktiv verwaltete Fonds sind bei der ING ebenfalls per Sparplan investierbar. 670 Fonds stehen insgesamt zur Verfügung, davon 540 ohne Ausgabeaufschlag. Das ist das klassische Angebot einer Direktbank, nicht glamourös, aber vollständig.
Die übrigen 130 Fonds haben einen Ausgabeaufschlag, der je nach Produkt zwischen zwei und fünf Prozent liegen kann. Für die meisten Privatanleger, die langfristig anlegen wollen, sind aktive Fonds ohnehin keine erste Wahl, schon wegen der laufenden Verwaltungskosten. ETFs sind günstiger und schlagen aktive Fonds statistisch langfristig.
Für alle, die dennoch in aktive Fonds investieren wollen oder es aus steuerlichen Gründen müssen: Die ING hat ein breites Angebot. Die 540 aufschlagsfreien Fonds lassen sich gebührenfrei besparen.
19 Handelsplätze: Mehr als du bei einem Direktbroker erwartest
Hier überrascht die ING positiv. 19 Handelsplätze sind deutlich mehr als Trade Republic (8) oder Scalable Capital (3). Das mag für den typischen Sparplan-Investor egal sein, wird aber relevant, wenn du in ausländische Aktien oder weniger liquide Titel investieren willst.
Deutsche Börsen
Alle relevanten deutschen Handelsplätze sind dabei:
- Frankfurt (Hauptbörse)
- Xetra (elektronischer Handel, höhere Liquidität)
- Stuttgart (EUWAX, bekannt für Derivate und ETFs)
- Berlin
- Düsseldorf
- Hamburg
- Hannover
- München
- Außerbörslich via Lang und Schwarz
Internationale Börsen
Direkt handelbar sind NYSE (New York Stock Exchange), NASDAQ und die Toronto Stock Exchange. Das klingt nach wenig, deckt aber den Großteil dessen ab, was deutsche Privatanleger an US-Titeln handeln wollen. Apple, Microsoft, Nvidia, Tesla: alles über NYSE oder NASDAQ erreichbar.
Dazu kommen 13 OTC-Handelspartner für weitere Titel außerhalb der regulierten Börsen. Exotische Märkte wie Tokio, Hongkong oder Sydney sind dagegen nicht direkt erreichbar. Wer in japanische oder asiatische Einzelaktien handeln will, braucht einen anderen Broker.
Handelszeiten
Deutsche Börsen laufen von 8:00 bis 22:00 Uhr (Stuttgart) beziehungsweise 9:00 bis 17:30 Uhr (Xetra). US-Börsen sind über die ING von 15:30 bis 22:00 Uhr erreichbar. Nach Börsenschluss läuft außerbörslicher Handel weiter, solange Lang und Schwarz Kurse stellt.
Young Depot: Die beste Gebührenoption für unter 28-Jährige
Das Young Depot der ING ist ein echter Vorteil für junge Anleger. Wer zwischen 18 und 27 Jahren alt ist, zahlt pro Order nur 1,90 Euro Flat, ohne Prozente. Nicht 4,90 Euro plus 0,25 Prozent. Einfach 1,90 Euro, egal ob du für 500 oder 5.000 Euro kaufst.
| Ordervolumen | Normales Depot | Young Depot (bis 27) | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 500 Euro | 6,15 Euro | 1,90 Euro | 4,25 Euro |
| 1.000 Euro | 7,40 Euro | 1,90 Euro | 5,50 Euro |
| 2.000 Euro | 9,90 Euro | 1,90 Euro | 8,00 Euro |
| 5.000 Euro | 17,40 Euro | 1,90 Euro | 15,50 Euro |
1,90 Euro ist nicht Trade Republic (1 Euro), aber es ist nah dran. Und du bekommst dafür mehr Handelsplätze, ein breiteres Sparplan-Angebot und die Infrastruktur einer etablierten Bank.
Mit dem 28. Geburtstag endet das Young Depot automatisch. Das Depot bleibt bestehen, die Konditionen wechseln auf die normalen ING-Gebühren. Du wirst rechtzeitig informiert und musst nichts aktiv tun. Was sich ändert: der Geldbeutel wird bei aktiven Trades deutlich mehr belastet.
ETF-Sparpläne bleiben für alle Altersgruppen kostenlos. Das Young Depot ist vor allem dann wertvoll, wenn du als junger Anleger gelegentlich Einzelaktien handelst oder größere Umschichtungen vornimmst.
Krypto bei der ING: ETNs ja, echte Coins nein
Wer bei der ING nach Bitcoin oder Ethereum sucht, wird fündig, aber nicht in Form echter Kryptowährungen. Die ING bietet etwa 50 Krypto-Exchange-Traded-Notes (ETNs), also börsengehandelte Wertpapiere, die die Kursbewegung einer Kryptowährung nachbilden.
Der Unterschied zu echten Coins ist erheblich. Ein Krypto-ETN ist ein Schuldtitel eines Emittenten, kein direktes Eigentum an einer Kryptowährung. Du hast kein eigenes Wallet, keinen privaten Schlüssel, keine Option, die Coins zu transferieren oder in einer Wallet zu halten. Du partizipierst am Kursverlauf, trägst aber zusätzlich das Emittentenrisiko.
Gebühren für Krypto-ETNs
Für Orders ab 1.000 Euro ist der Kauf kostenlos, genau wie bei ETF-Sparplänen. Für Orders unter 1.000 Euro berechnet die ING 3,90 Euro Flat. Das ist günstiger als die normalen Ordergebühren bei kleineren Beträgen, aber teurer als die kostenlose Option bei höheren Investitionssummen.
Krypto-ETNs sind auch per Sparplan besparbar, wenn der Sparplan-Betrag als Order über 1.000 Euro gilt. Für kleinere Sparpläne gelten die 3,90 Euro. Im Vergleich: Trade Republic bietet echten Kryptohandel mit App-Wallet, Scalable Capital hat ebenfalls ETNs und einige direkte Krypto-Assets.
Welche Krypto-ETNs gibt es?
Das Angebot umfasst die bekannten großen Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano, Polkadot, Ripple und weitere. Anbieter sind unter anderem 21Shares, ETC Group und WisdomTree. Die ETNs sind an europäischen Börsen notiert und reguliert, was das Emittentrisiko begrenzt, es aber nicht eliminiert.
Für Anleger, die Krypto-Exposure wollen, ohne sich mit Wallets und privaten Schlüsseln auseinanderzusetzen, sind ETNs ein praktikabler Weg. Wer echte Coins halten will, ist bei der ING falsch.
Robo-Advisor: Wenn du das Investieren auslagern willst
Die ING hat keinen eigenen Robo-Advisor entwickelt, sondern eine Partnerschaft mit Scalable Capital geschlossen, einem der größten Robo-Advisor in Deutschland. Das ist keine schlechte Entscheidung: Scalable Capital hat Milliarden unter Verwaltung und einen soliden Track Record.
Wie funktioniert der Robo-Advisor?
Du beantwortest einen kurzen Fragenkatalog zu deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deinen Zielen. Auf Basis dieser Angaben erstellt Scalable Capital ein diversifiziertes ETF-Portfolio und verwaltet es automatisch. Rebalancing, Ausführung, Steueroptimierung: das läuft alles im Hintergrund.
Das Minimum liegt bei 5.000 Euro. Wer weniger anlegen will, ist mit einem eigenen ETF-Sparplan besser bedient. Die Verwaltungsgebühr beträgt 0,75 Prozent pro Jahr auf das verwaltete Vermögen, dazu kommen die ETF-Kosten (TER) von typischerweise 0,10 bis 0,25 Prozent.
| Anlagesumme | Jährliche Robo-Gebühr | Monatliche Gebühr |
|---|---|---|
| 5.000 Euro | 37,50 Euro | 3,13 Euro |
| 10.000 Euro | 75,00 Euro | 6,25 Euro |
| 25.000 Euro | 187,50 Euro | 15,63 Euro |
| 50.000 Euro | 375,00 Euro | 31,25 Euro |
0,75 Prozent klingt nach wenig. Über 20 Jahre auf einem wachsenden Portfolio können das aber erhebliche Summen sein. Ein selbst verwalteter MSCI World ETF-Sparplan kostet 0 Prozent Verwaltungsgebühr (nur die ETF-Kosten von 0,12 bis 0,20 Prozent). Der Robo-Advisor macht für Menschen Sinn, die sich nicht selbst darum kümmern wollen und für diesen Komfort bezahlen.
Gemeinschaftsdepot und Kinderdepot: Was die ING bietet
Hier hat die ING gegenüber den Neobrokern einen echten Vorteil. Sowohl Gemeinschaftsdepots als auch Kinderdepots sind verfügbar. Trade Republic hat kein Gemeinschaftsdepot. Scalable Capital auch nicht.
Gemeinschaftsdepot (für Paare oder Familien)
Ein Gemeinschaftsdepot kann von zwei Personen gemeinsam geführt werden. Beide Inhaber haben Vollzugriff, beide können kaufen und verkaufen. Das ist praktisch für Paare, die gemeinsam investieren wollen, ohne separate Depots und separate Steuererklärungen.
Die Gebühren sind identisch mit dem Einzeldepot: 0 Euro Depotgebühr, 4,90 Euro plus 0,25 Prozent pro Order, ETF-Sparpläne kostenlos. Steuerlich behandelt das Finanzamt das Gemeinschaftsdepot je nach Konstellation anders als ein Einzeldepot. Lass das im Zweifelsfall einen Steuerberater prüfen.
Kinderdepot (für Minderjährige)
Eltern können für ihre Kinder ein Depot eröffnen. Rechtlich werden Kinder bis 18 Jahre durch ihre Eltern vertreten, das Vermögen gehört dem Kind. Das Kinderdepot bei der ING bietet dieselben Konditionen wie ein normales Depot: kostenlose ETF-Sparpläne, keine Depotgebühren, identische Ordergebühren.
Für den langfristigen Vermögensaufbau für Kinder ist das eine solide Option. Ein monatlicher ETF-Sparplan von 50 Euro ab Geburt, ohne Gebühren, über 18 Jahre: bei 7 Prozent jährlicher Rendite käme das Kind mit gut 20.000 Euro in die Volljährigkeit, aus insgesamt 10.800 Euro eingezahlten Beträgen.
Was das Kinderdepot nicht bietet: kein Young Depot mit 1,90-Euro-Flat für das Kind, solange du als Elternteil der Kontoinhaber bist. Das Young Depot gilt nur für Personen, die das Depot selbst auf ihren Namen eröffnet haben.
Zinsen auf dem Verrechnungskonto: Bis zu 3,20% p.a.
Das Verrechnungskonto ist das Konto, auf dem dein uninvestiertes Geld liegt, bis du es für Käufe verwendest oder Verkaufserlöse eingehen. Bei den meisten Brokern liegt dieses Geld unverzinst. Bei der ING gibt es aktuell bis zu 3,20 Prozent pro Jahr, auf bis zu 250.000 Euro.
3,20 Prozent klingt gut. Aber lies das Kleingedruckte: Der Zinssatz gilt für „Neukunden“ eine bestimmte Zeit lang zu einem höheren Aktionszins, danach kann der Satz sinken. Die Stammsatz-Verzinsung liegt typischerweise niedriger. Check den aktuell geltenden Zinssatz direkt auf der ING-Website, bevor du deine Liquidität dort parkst.
Zum Vergleich: Trade Republic zahlt derzeit 2,25 Prozent auf nicht investiertes Geld im Depot. Scalable Capital zahlt im PRIME+-Abo 2,5 Prozent. Für reine Liquiditätsparker sind Neobroker im Moment attraktiver.
Trotzdem: Zinsen auf dem Verrechnungskonto sind ein echtes Plus gegenüber klassischen Brokern, die null zahlen. Wenn du monatlich zwischenzeitlich Geld auf dem Konto hast, bevor ein Sparplan ausgeführt wird, profitierst du automatisch, ohne etwas tun zu müssen.
Die ING App: Sehr gut, aber nicht für Aktive gemacht
Die ING-App wird im App Store mit 4,8 Sternen bewertet, auf Google Play mit 4,6 Sternen. Das sind starke Werte. Zum Vergleich: Trade Republic hat 4,7 (iOS) und 4,4 (Android), Scalable Capital 4,6 und 4,4. Die ING-App gehört zu den am besten bewerteten Banking-Apps auf dem deutschen Markt.
Was die App gut kann
Portfolio-Übersicht, Kurs-Charts, Sparplan-Verwaltung, Transaktionshistorie: das läuft alles flüssig und klar strukturiert. Die App vereint Girokonto, Tagesgeld und Depot in einer Oberfläche, was die Übersicht über die Gesamtfinanzen erleichtert.
Sparpläne lassen sich direkt in der App einrichten, ändern und pausieren, ohne Umwege über die Desktop-Version. Wertpapiersuche funktioniert per ISIN, Name oder Tickersymbol. Ordereingabe ist schlank und schnell.
Was die App nicht kann
Für aktive Trader fehlen erweiterte Charting-Tools. Technische Indikatoren wie RSI, MACD oder Bollinger Bands sind nicht vorhanden. Die Kursanzeige ist für Langfristanleger ausreichend, für jemanden mit einer aktiven Trading-Strategie aber zu rudimentär.
Push-Benachrichtigungen für Kursziele oder Preis-Alerts sind eingeschränkt verfügbar. Wer komplexe Stop-Loss-Orders oder Limit-Orders mit mehreren Bedingungen aufgeben will, stößt an Grenzen.
Für den typischen ING-Kunden, der monatlich spart, gelegentlich Einzelaktien kauft und sein Portfolio langfristig hält, ist die App mehr als ausreichend. Für einen Daytrader ist sie das falsche Werkzeug, und das ist kein Kritikpunkt an der ING, sondern eine Beschreibung des Zielkunden.
Desktop-Plattform
Die Web-Oberfläche spiegelt die App-Funktionen wider. Ordereingabe, Portfolio-Übersicht, Sparplan-Verwaltung, Kontoübersicht: alles da, klar strukturiert. Kein professionelles Trading-Interface, aber für den privaten Anleger vollständig.
Sicherheit beim ING Depot: Was die Bank garantiert
Die ING Deutschland ist eine vollständig regulierte Direktbank, beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Das bedeutet: Du bist nicht bei einem Start-up, das gerade seinen ersten Regulierungsantrag stellt.
Einlagensicherung
Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind bis 100.000 Euro pro Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Die ING ist zusätzlich Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, der den Schutz auf deutlich höhere Summen ausweitet, je nach aktuellem Fondsvolumen. Für die meisten Privatanleger ist die 100.000-Euro-Grenze der gesetzlichen Sicherung bereits ausreichend.
Wertpapiere als Sondervermögen
Deine ETFs, Aktien und Fonds sind juristisch Sondervermögen. Sie gehören nicht zur Insolvenzmasse der ING, wenn die Bank in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte. Im Fall einer Bankeninsolvenz werden deine Wertpapiere auf ein anderes Depot übertragen. Das ist keine Besonderheit der ING, sondern gesetzlich vorgeschrieben, aber es ist gut, es zu wissen.
Technische Sicherheit
Zwei-Faktor-Authentifizierung ist bei der ING Pflicht für alle Transaktionen. Überweisungen und Wertpapierkäufe werden mit einem TAN-Verfahren bestätigt. Die ING nutzt die Banking-App oder einen TAN-Generator für die Bestätigung. Phishing-Schutz und Betrugsüberwachung laufen im Hintergrund.
Konten können für Transaktionen temporär gesperrt werden, zum Beispiel bei verdächtigen Aktivitäten. Der Kundendienst ist 365 Tage im Jahr von 7:30 bis 22:00 Uhr erreichbar, per Telefon und Chat.
Depot eröffnen bei der ING: Schritt für Schritt erklärt
Die Depoteröffnung läuft vollständig digital. Du brauchst kein Girokonto bei der ING, obwohl viele Kunden beides kombinieren. Das Depot allein ist eröffenbar, ein Verrechnungskonto (Tagesgeld oder Girokonto bei der ING) ist für Einzahlungen notwendig.
Schritt 1: Online-Antrag ausfüllen
Der Antrag auf der ING-Website dauert 10 bis 15 Minuten. Du gibst persönliche Daten ein (Name, Adresse, Geburtsdatum), beantwortest Fragen zur steuerlichen Ansässigkeit (Steuer-ID, Freistellungsauftrag) und bestätigst grundlegende Angaben zu deiner Erfahrung mit Wertpapieren.
Der Freistellungsauftrag lässt sich direkt im Antrag einrichten. 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro für Verheiratete) sind der jährliche Pauschbetrag für Kapitalerträge, bis zu dem keine Abgeltungssteuer fällig wird. Das einstellen ist Pflicht, sonst kassiert die ING automatisch 25 Prozent Steuer auf jeden Cent Kapitalerträge.
Schritt 2: Identifikation
Die ING unterstützt VideoIdent. Das ist eine kurze Videoidentifikation per Smartphone oder Laptop, die in 5 bis 10 Minuten erledigt ist. Alternativ gibt es PostIdent, bei dem du mit deinem Personalausweis in eine Postfiliale gehst. VideoIdent ist deutlich praktischer und in den meisten Fällen sofort verfügbar.
Schritt 3: Depot-Aktivierung
Nach erfolgreicher Identifikation dauert die Aktivierung 1 bis 3 Werktage. Du bekommst eine Bestätigungsmail, sobald das Depot bereit ist. Dann kannst du einzahlen und deinen ersten Sparplan einrichten.
Mindesteinlage
Es gibt keine Mindesteinlage. Du kannst mit 1 Euro anfangen, wenn du willst. Praktisch macht ein Depot ohne einige hundert Euro Startkapital wenig Sinn, aber die ING stellt keine Hürde.
Aktionsangebote bei Depoteröffnung
Aktuell gibt es bei Neueröffnung eines ING Depots mit Abschluss eines Amundi ETF-Sparplans einen 50-Euro-Wunschgutschein. Solche Aktionen wechseln. Check die aktuelle Aktion direkt auf der ING-Website vor der Eröffnung.
ING vs. Trade Republic vs. Scalable Capital: Ein direkter Vergleich
Diese drei Broker werden am häufigsten verglichen, und das macht Sinn. Alle drei richten sich an digitale Privatanleger, alle drei haben keine klassische Filiale und alle drei bieten ETF-Sparpläne an. Die Unterschiede liegen im Detail, und die Details entscheiden, wer besser zu dir passt.
| Merkmal | ING | Trade Republic | Scalable Capital |
|---|---|---|---|
| Depotgebühr | 0 Euro | 0 Euro | 0 Euro (Free) / 4,99 Euro/Monat (PRIME+) |
| Ordergebühr | 4,90 Euro + 0,25% | 1 Euro flat | 1,99 Euro (Free) / kostenlos (PRIME+) |
| ETF-Sparpläne (Anzahl) | 1.215 (kostenlos) | 2.000+ (kostenlos) | 2.500+ (kostenlos) |
| Aktien-Sparpläne | 529 (1,50–1,75%) | ca. 1.500 (kostenlos) | ca. 1.300 (kostenlos im PRIME+) |
| Handelsplätze | 19 | 8 | 3 (Xetra, Gettex, USA) |
| Zinsen auf Cash | bis 3,20% p.a. | 2,25% p.a. | 2,5% p.a. (PRIME+) |
| Krypto | ~50 ETNs | ETNs + direkter Krypto-Handel + App-Wallet | ETNs + einige direkte Assets |
| Young Depot | Ja, 1,90 Euro flat (18–27 J.) | Nein | Nein |
| Gemeinschaftsdepot | Ja | Nein | Nein |
| Kinderdepot | Ja | Ja | Nein |
| Robo-Advisor | Ja (Scalable Capital) | Nein | Ja (eigener) |
| App iOS / Android | 4,8 / 4,6 | 4,7 / 4,4 | 4,6 / 4,4 |
| Regulierung | BaFin + EZB (Vollbank) | BaFin (Wertpapierfirma) | BaFin (Wertpapierfirma) |
| Einlagensicherung Cash | 100.000 Euro (gesetzl.) + Bankenfonds | 100.000 Euro (Einlagensicherung Litauen) | 100.000 Euro (Einlagensicherung Deutschland) |
Wann ist die ING die beste Wahl?
Du nutzt Gemeinschafts- oder Kinderdepots. Kein anderer der drei Broker bietet beides an. Du bist unter 28 und willst neben kostenlosen Sparplänen gelegentlich Einzeltitel handeln: 1,90 Euro flat schlägt 1 Euro bei Trade Republic nicht, ist aber nah dran und du bekommst mehr Handelsplätze. Du willst mehr als 8 Handelsplätze und gelegentlich an europäischen Nebenbörsen handeln.
Wann ist Trade Republic besser?
Du willst günstigste Einzelorder-Gebühren ohne Abo. 1 Euro ist und bleibt billiger als 4,90 Euro plus 0,25 Prozent. Du willst direkten Krypto-Handel mit eigenem Wallet. Du willst das größte Sparplan-Angebot mit über 2.000 ETFs und 1.500 Aktiensparplänen, alle kostenlos.
Wann ist Scalable Capital besser?
Du handelst häufig Einzelwertpapiere und kannst mit einem Abo von 4,99 Euro im Monat die Orderkosten auf null drücken. Du willst das größte ETF-Sparplan-Angebot in Deutschland mit über 2.500 ETFs. Du hast größere Cash-Bestände und willst die höchsten Zinsen auf nicht investiertes Geld.
Das Urteil: Für wen lohnt sich das ING Depot?
Das ING Depot ist kein Alleskönner, und es versucht auch nicht, einer zu sein. Es ist ein solides, zuverlässiges Depot von einer regulierten Bank mit einem klaren Profil: langfristiger Sparplan-Investor, der Wert auf Sicherheit, breite Handelsplatzzugang und Kontoarten legt.
Drei Gruppen profitieren klar:
Sparplan-Investoren ohne aktives Trading: 1.215 kostenlose ETF-Sparpläne, keine Depotgebühren, gute App. Wer monatlich automatisch in ETFs spart und nie oder selten Einzeltitel handelt, zahlt bei der ING so gut wie nichts.
Familien: Gemeinschaftsdepot und Kinderdepot unter einem Dach. Das bietet kein Neobroker in dieser Kombination. Wer für Kind und Partner Depots will, kommt an der ING kaum vorbei.
Unter 28-Jährige mit Interesse an Einzelaktien: 1,90 Euro pro Order ist nicht 1 Euro, aber es ist günstig. Kombiniert mit kostenlosen Sparplänen und mehr Handelsplätzen als Trade Republic ist das Young Depot ein ernstzunehmendes Angebot.
Wer dagegen aktiv handelt, viel umschichtet oder die günstigsten Ordergebühren sucht, wird bei Trade Republic oder Scalable Capital glücklicher. Das ist keine Schwäche der ING. Es ist eine Frage des Profils.
Unser Urteil: 4,3 von 5 Sternen. Sehr gut für Sparer, eingeschränkt für Trader.
Häufige Fragen zum ING Depot
Ist das ING Depot wirklich kostenlos?
Die Depotführung kostet dauerhaft nichts. ETF-Sparpläne sind kostenlos. Ordergebühren fallen jedoch bei Einzelorders an: 4,90 Euro plus 0,25 Prozent. Wer ausschließlich per Sparplan investiert, zahlt nichts.
Wie viele ETF-Sparpläne bietet die ING an?
Aktuell 1.215 ETF-Sparpläne, alle kostenlos, mit einer Mindest-Sparrate von 1 Euro und einem Maximum von 1.000 Euro pro Sparplan. Mehrere Sparpläne auf denselben ETF sind möglich.
Brauche ich ein ING Girokonto für das Depot?
Nein. Du kannst das ING Depot ohne Girokonto eröffnen. Du benötigst aber ein Verrechnungskonto für Einzahlungen, das kann auch das ING Extra-Konto (Tagesgeld) sein oder ein externes Konto, von dem du überweist.
Wie funktioniert das Young Depot?
Für Anleger zwischen 18 und 27 Jahren gilt eine Flat-Ordergebühr von 1,90 Euro, ohne Prozentsatz. Mit dem 28. Geburtstag wechseln die Konditionen automatisch auf die normalen ING-Gebühren. ETF-Sparpläne bleiben für alle Altersgruppen kostenlos.
Kann ich Kryptowährungen direkt bei der ING kaufen?
Nein. Die ING bietet keine echten Kryptowährungen an. Du kannst aber etwa 50 Krypto-ETNs handeln, Wertpapiere, die Kursbewegungen von Bitcoin, Ethereum und anderen abbilden. Ab 1.000 Euro Ordervolumen ist das kostenlos.
Wie sicher ist das ING Depot?
Die ING Deutschland ist eine vollregulierte Direktbank unter BaFin- und EZB-Aufsicht. Guthaben bis 100.000 Euro sind gesetzlich gesichert, zusätzlich durch den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Wertpapiere sind Sondervermögen und bei einer Bankinsolvenz geschützt.
Gibt es ein Gemeinschaftsdepot bei der ING?
Ja. Die ING bietet Gemeinschaftsdepots für zwei Personen an, mit vollem Zugriff für beide Inhaber und denselben Konditionen wie ein Einzeldepot. Trade Republic und Scalable Capital haben diese Option nicht.
Wie eröffne ich ein ING Depot?
Online, in 10 bis 15 Minuten. Du füllst den Antrag auf der ING-Website aus, identifizierst dich per VideoIdent (5 Minuten per Smartphone) und wartest 1 bis 3 Werktage auf die Freischaltung. Eine Mindesteinlage gibt es nicht.
Wie hoch ist die Mindest-Sparrate bei ING Sparplänen?
1 Euro. Das ist die niedrigste Mindest-Sparrate unter den großen deutschen Brokern. Für sinnvolle Beträge empfiehlt sich mindestens 25 bis 50 Euro, aber die Hürde zum Starten ist bewusst niedrig gehalten.
Verlangt die ING Gebühren für Depotüberträge?
Nein. Depotüberträge zu und von der ING sind kostenlos. Wenn du ein bestehendes Depot von einem anderen Broker übertragen willst, fallen bei der ING keine Kosten an. Der abgebende Broker kann allerdings Gebühren berechnen.