
Zinsen, Öl, Inflation: Diese 3 Aktien sind defensiver aufgestellt
Öl bei fast 100 Dollar, hohe Zinsen, steigende Kosten: Welche 3 Aktien sind jetzt defensiver aufgestellt? Coca-Cola, Procter & Gamble und Mastercard im Check.
Redaktionelle Information, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Markt- und Konditionsangaben sind Momentaufnahmen; prüfe aktuelle Bedingungen vor einer Entscheidung direkt beim Anbieter.
Wer sein Depot zu Consorsbank überträgt, kassiert derzeit bis zu 4 Prozent Zinsen – doch lohnt sich das wirklich, oder steckt der Teufel im Detail?

Die Consorsbank bietet aktuell eine der attraktivsten Depotwechsel-Aktionen am deutschen Markt. Neukunden, die ihr bestehendes Depot übertragen, erhalten einen erhöhten Zinssatz auf das Verrechnungskonto. Das klingt verlockend – und ist es in vielen Fällen auch.
Im Kern der Aktion steht ein Zinssatz von 4 Prozent auf das Guthaben im Verrechnungskonto. Dieser gilt für einen begrenzten Zeitraum nach dem erfolgreichen Depotübertrag. Wer das Angebot geschickt nutzt, kann damit einen echten Renditevorteil erzielen.
Die Aktion richtet sich gezielt an Anleger, die bereits ein Depot bei einer anderen Bank oder einem anderen Online-Broker führen. Bestehende Consorsbank-Kunden sind in der Regel von der Prämie ausgeschlossen. Das ist ein wichtiger Punkt, den viele zunächst übersehen.
Das Angebot ist Teil einer breiten Werbeoffensive, mit der die Consorsbank im hart umkämpften Neobroker-Markt Neukunden gewinnen will. Konkurrenten wie Trade Republic und Scalable Capital setzen ebenfalls auf Willkommensprämien und attraktive Konditionen.
Ein Depotwechsel klingt kompliziert, ist aber in der Praxis recht unkompliziert. Der Kunde eröffnet zunächst ein neues Depot bei der Consorsbank. Danach stellt er einen Antrag auf Übertrag des bestehenden Depots von der alten Bank.
Die Consorsbank übernimmt dabei die Kommunikation mit dem abgebenden Institut. In der Regel dauert ein vollständiger Depotübertrag zwischen zwei und vier Wochen. Während dieser Zeit bleibt das Depot bei der alten Bank in der Regel gesperrt.
Sobald der Übertrag abgeschlossen ist, werden die übertragenen Wertpapiere im neuen Depot der Consorsbank verbucht. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Zinskonditionen der Aktion zu laufen. Die 4 Prozent Zinsen werden dann auf das Guthaben des Verrechnungskontos angewendet.
Wichtig zu wissen: Nicht alle Wertpapiere können problemlos übertragen werden. Bestimmte Fonds, die bankgebunden sind, oder hauseigene Produkte des abgebenden Brokers müssen möglicherweise vorher verkauft werden. Das sollte man vorab prüfen.
Die Consorsbank bietet 4 Prozent Zinsen auf das Guthaben im Verrechnungskonto. Das bedeutet: Wer zum Beispiel 10.000 Euro auf dem Verrechnungskonto liegen hat, erhält hochgerechnet 400 Euro Zinsen pro Jahr. Bei einer Laufzeit von sechs Monaten wären das 200 Euro.
Dieser Zinssatz von 4 Prozent liegt deutlich über dem aktuellen Durchschnitt klassischer Tagesgeldangebote. Viele traditionelle Banken bieten 2026 lediglich 1,5 bis 2,5 Prozent auf Tagesgeld. Das Consorsbank-Angebot sticht hier positiv hervor.
Die 4 Prozent Zinsen gelten jedoch nicht unbegrenzt. Typischerweise ist die Aktion auf einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten begrenzt. Danach fällt der Zinssatz auf den regulären Standardzins zurück. Dieser liegt bei der Consorsbank aktuell deutlich darunter.
Wer die Aktion optimal nutzen möchte, sollte daher genau kalkulieren. Ein hohes Guthaben auf dem Verrechnungskonto über den gesamten Aktionszeitraum maximiert den Zinsvorteil. Nach Ablauf der Frist sollte man prüfen, ob ein erneuter Wechsel oder eine Anlage in Wertpapiere sinnvoller ist.
Der Markt für Depot-Wechselprämien ist 2026 intensiver denn je. Trade Republic, Scalable Capital und comdirect locken mit eigenen Angeboten. Ein direkter Vergleich hilft, das beste Angebot zu identifizieren.
Trade Republic bietet auf Cashbestände im Konto aktuell etwa 3,25 Prozent Zinsen – und das dauerhaft, nicht nur als befristete Aktion. Dafür gibt es keine spezielle Depotwechsel-Prämie. Das Modell spricht eher Anleger an, die dauerhaft hohe Cashbestände halten.
Scalable Capital setzt auf ein Prämienmodell beim Depotübertrag und kombiniert dies mit einem attraktiven Tagesgeldzins. Die genaue Höhe variiert je nach Aktionszeitraum, liegt aber regelmäßig zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. Die Consorsbank liegt damit aktuell vorne.
comdirect, ebenfalls Teil der Commerzbank-Gruppe wie die Consorsbank, bietet Depotwechselprämien in Form von Cashback-Boni. Diese werden direkt auf das Konto gutgeschrieben und sind nicht zinsgebunden. Das ist ein anderes Modell, aber ebenfalls interessant für Wechselwillige.
| Broker | Depotwechsel-Prämie | Zinssatz (2026) | Laufzeit Prämie | Mindestvolumen |
|---|---|---|---|---|
| Consorsbank | 4 % Zinsen auf Verrechnungskonto | 4,0 % | 6 Monate | Kein Mindestvolumen |
| Trade Republic | Keine spezielle Wechselprämie | 3,25 % (dauerhaft) | Dauerhaft | Kein Mindestvolumen |
| Scalable Capital | Prämie je nach Aktion | bis 3,5 % | 3–6 Monate | Je nach Aktion |
| comdirect | Cashback-Bonus | 2,0–2,5 % | Einmalig | Ab 5.000 Euro Depotvolumen |
Der Vergleich zeigt: Die Consorsbank bietet mit ihren 4 Prozent Zinsen beim Depotwechsel aktuell die höchste befristete Rendite. Wer jedoch auf Dauerhaftigkeit setzt, könnte bei Trade Republic besser aufgehoben sein. Die eigene Anlagestrategie entscheidet, welches Modell besser passt.
Jedes attraktive Angebot hat seine Bedingungen – das gilt auch für die Consorsbank-Depotwechselaktion. Wer die Details nicht kennt, riskiert eine böse Überraschung. Hier sind die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt.
Erstens: Die erhöhten Zinsen gelten ausschließlich auf das Guthaben des Verrechnungskontos, nicht auf das Wertpapierdepot selbst. Anleger, die ihr gesamtes Kapital in Aktien oder ETFs investieren, profitieren also deutlich weniger von der Aktion.
Zweitens: Die Aktion gilt üblicherweise nur für Neukunden. Wer bereits ein Depot bei der Consorsbank führt, kann nicht von der Wechselprämie profitieren. Eine erneute Eröffnung unter einem anderen Namen ist nicht zulässig und verstößt gegen die Nutzungsbedingungen.
Drittens ist die Laufzeit begrenzt. Nach Ablauf des Aktionszeitraums – in der Regel sechs Monate – sinkt der Zinssatz deutlich. Es ist ratsam, sich bereits vor Ablauf der Frist über Alternativen zu informieren. Wer nicht aufpasst, erhält danach nur noch den regulären, deutlich niedrigeren Zinssatz.
Viertens sollte man die Steuerseite im Blick haben. Zinsen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag. Wer seinen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (2.000 Euro für Ehepaare) noch nicht ausgeschöpft hat, kann einen Freistellungsauftrag einreichen. Das reduziert die Steuerlast erheblich.
Der Depotwechsel zur Consorsbank ist in wenigen Schritten erledigt. Mit der richtigen Vorbereitung dauert der gesamte Prozess meist nicht länger als vier Wochen. Hier ist eine übersichtliche Anleitung.
Schritt 1: Neues Depot eröffnen. Besuche die Website der Consorsbank und eröffne dort ein kostenloses Depot. Die Eröffnung erfolgt vollständig online und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Du benötigst dazu deinen Personalausweis oder Reisepass sowie deine Steuernummer.
Schritt 2: Depotübertrag beantragen. Nach der Depoteröffnung kannst du direkt einen Antrag auf Übertrag deines bestehenden Depots stellen. Die Consorsbank stellt dafür ein Online-Formular bereit. Dort gibst du die IBAN und Depotnummer deines bisherigen Brokers an.
Schritt 3: Übertrag abwarten. Sobald der Antrag eingereicht ist, übernimmt die Consorsbank die Kommunikation mit deiner alten Bank. Der Prozess dauert zwischen zwei und vier Wochen. Du wirst per E-Mail informiert, sobald der Übertrag abgeschlossen ist.
Schritt 4: Zinsen sichern. Nach erfolgreichem Übertrag beginnt die Aktionslaufzeit. Stelle sicher, dass dein Freistellungsauftrag korrekt eingerichtet ist. Notiere dir außerdem das Enddatum der Aktion, um rechtzeitig reagieren zu können.
Nicht jeder Anleger profitiert gleich stark von der Depotwechselaktion. Für bestimmte Anlegertypen ist das Angebot besonders attraktiv. Ein genauer Blick hilft, die eigene Situation richtig einzuschätzen.
Besonders lohnend ist der Wechsel für Anleger, die regelmäßig größere Beträge auf dem Verrechnungskonto halten. Wer beispielsweise 20.000 Euro als Liquiditätsreserve vorhält, erzielt bei 4 Prozent über sechs Monate einen Zinsertrag von rund 400 Euro. Das ist ein spürbarer Mehrwert.
Auch Anleger, die ihren bisherigen Broker ohnehin wechseln wollten, sollten die Aktion nutzen. Wenn die alte Bank hohe Depotgebühren erhebt oder das Handelsangebot nicht überzeugt, bietet der Wechsel zur Consorsbank einen doppelten Vorteil: bessere Konditionen und den Zinsvorteil.
Weniger lohnend ist der Wechsel für vollständig investierte Anleger, die kein Kapital auf dem Verrechnungskonto halten. Wer sein gesamtes Kapital in ETFs oder Aktien investiert hat, profitiert kaum von den erhöhten Zinsen. In diesem Fall sollte man die anderen Konditionen der Consorsbank bewerten.
Auch für Anleger mit sehr kleinen Depots – unter 1.000 Euro – ist der Aufwand des Depotwechsels möglicherweise nicht gerechtfertigt. Der Zinsvorteil wäre in diesem Fall gering, während der administrative Aufwand gleich bleibt.
Jedes Finanzprodukt hat seine Stärken und Schwächen. Eine ehrliche Bewertung hilft Anlegern, die richtige Entscheidung zu treffen. Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick.
Zu den klaren Vorteilen zählt der hohe Zinssatz von 4 Prozent, der deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt. Das Depot selbst ist bei der Consorsbank kostenlos, was die laufenden Kosten niedrig hält. Die Eröffnung und der Übertrag sind vollständig digital und unkompliziert.
Die Consorsbank verfügt außerdem über eine breite Produktpalette. Neben Aktien und ETFs können Anleger auch Zertifikate, Optionsscheine und Fonds handeln. Das macht die Plattform auch langfristig interessant, über die Wechselaktion hinaus.
Auf der Negativseite steht die begrenzte Laufzeit der Aktion. Nach sechs Monaten fällt der Zinssatz deutlich. Wer die Frist verpasst, zahlt drauf. Außerdem richtet sich das Angebot ausschließlich an Neukunden – bestehende Kunden gehen leer aus.
Ein weiterer Nachteil: Der erhöhte Zinssatz gilt nur auf das Verrechnungskonto, nicht auf das investierte Vermögen. Vollständig investierte Anleger profitieren kaum. Und schließlich können bei manchen Wertpapiertypen beim Übertrag Kosten entstehen oder Papiere müssen vorab verkauft werden.
Die Antwort ist klar: Ja, für viele Anleger lohnt sich der Depotwechsel zur Consorsbank im Jahr 2026. Das Angebot ist konkurrenzfähig und der administrative Aufwand überschaubar. Wer die Bedingungen kennt und die Aktion gezielt nutzt, kann einen attraktiven Zinsertrag erzielen.
Die Consorsbank bietet mit 4 Prozent Zinsen beim Depotwechsel eines der besten befristeten Angebote am deutschen Markt. Im Vergleich zu Trade Republic, Scalable Capital und comdirect liegt Consorsbank bei der Höhe des Zinssatzes vorne – zumindest für den Aktionszeitraum.
Entscheidend ist die individuelle Situation. Wer regelmäßig Liquidität auf dem Verrechnungskonto hält, einen Brokerwechsel ohnehin plant oder von den weiteren Leistungen der Consorsbank profitieren möchte, sollte die Aktion definitiv nutzen. Der Zinsvorteil ist real und spürbar.
Wer hingegen vollständig investiert ist und sein Depot nur selten mit Cash auflädt, sollte den Wechsel nüchtern kalkulieren. In diesem Fall sind andere Kriterien wie Handelsgebühren, Fondsauswahl und Benutzerfreundlichkeit der Plattform wichtiger als der temporäre Zinsvorteil.
Unser Tipp: Prüfe vor dem Wechsel die aktuellen Konditionen direkt auf der Webseite der Consorsbank. Aktionen laufen oft nur begrenzte Zeit. Handle schnell, wenn das Angebot noch aktiv ist – und nutze den Freistellungsauftrag, um die Steuerbelastung auf die Zinsen zu minimieren.
Die Aktion gilt ausschließlich für Neukunden, die ihr Depot von einer anderen Bank oder einem anderen Broker zur Consorsbank übertragen. Bestehende Kunden der Consorsbank sind von der Prämie in der Regel ausgeschlossen.
Der erhöhte Zinssatz ist in der Regel auf einen Aktionszeitraum von sechs Monaten begrenzt. Nach Ablauf dieser Frist gilt der reguläre, deutlich niedrigere Standardzins. Es lohnt sich, das Enddatum zu notieren und rechtzeitig zu reagieren.
Ein vollständiger Depotübertrag dauert typischerweise zwischen zwei und vier Wochen. Während dieser Zeit übernimmt die Consorsbank die Kommunikation mit dem abgebenden Institut. Nach Abschluss des Übertrags beginnt der Aktionszeitraum für die erhöhten Zinsen.
In den meisten Fällen können Wertpapiere direkt übertragen werden, ohne verkauft werden zu müssen. Ausnahmen bilden hauseigene Fonds oder bankgebundene Produkte des abgebenden Brokers. Diese müssen gegebenenfalls vorher verkauft und als Bargeld übertragen werden.
Die erzielten Zinsen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag. Wer seinen Sparerpauschbetrag (1.000 Euro für Einzelpersonen, 2.000 Euro für Ehepaare) noch nicht ausgeschöpft hat, kann durch einen Freistellungsauftrag die Steuerbelastung reduzieren oder ganz vermeiden.

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Zum Wechsel-Check →Prüfdatum: 9. Juni 2026
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