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Flatex-Depot 2026: Kostenlose Sparpläne & breites Handelsangebot

9 Min. Lesezeit Leser

Redaktionelle Information, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Markt- und Konditionsangaben sind Momentaufnahmen; prüfe aktuelle Bedingungen vor einer Entscheidung direkt beim Anbieter.

Das Wichtigste in Kürze
  • Flatex bietet über 1.500 kostenlose ETF- und Fondssparpläne
  • Ordergebühren ab 5,90 € pro Trade, keine Depotgebühr
  • Breites Handelsangebot: Aktien, ETFs, Derivate, Zertifikate
  • Fremdwährungsgebühr von 0,09 % beachten
  • Im Vergleich günstiger als comdirect, teurer als Trade Republic

Wer ein neues Depot eröffnen will, stolpert früher oder später über Flatex. Der Broker hat in Deutschland eine ordentliche Bekanntheit aufgebaut, vor allem weil er seit Jahren auf kostenlose Sparpläne setzt. Aber lohnt sich das Flatex Depot 2026 wirklich noch, oder holen dich die Kosten beim Handel irgendwo ein?

Was macht Flatex überhaupt besonders?

Flatex-Depot 2026: Kostenlose Sparpläne & breites Handelsangebot — Szene

Flatex ist kein Newcomer. Der Broker existiert seit 2006, hat heute mehrere Millionen Kunden in Europa und gehört zur flatexDEGIRO-Gruppe. Das verleiht dem Anbieter eine gewisse Stabilität, die Einsteiger oft unterschätzen. Viele neue Neobroker kommen und gehen, Flatex ist geblieben.

Der größte Trumpf: kostenlose Sparpläne. Über 1.500 ETFs und Fonds lassen sich ohne Ausführungsgebühr besparen. Das ist für Leute, die 50 € oder 100 € monatlich in einen MSCI World ETF stecken wollen, ein echter Vorteil. Kein Cent Gebühr bei der Ausführung, kein versteckter Aufschlag auf den Preis.

Ehrlich gesagt ist das der Kernpunkt, warum viele Anleger überhaupt zu Flatex kommen. Wer einen simplen ETF-Sparplan aufsetzen will und sonst nicht viel handelt, zahlt hier praktisch nichts. Das schlägt selbst einige Neobroker, die zwar werben, aber dann doch Spreads oder Fremdwährungsgebühren nehmen.

Zusätzlich gibt es beim flatex Depot keine Depotgebühr. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht überall. Bei der comdirect werden beispielsweise Depotgebühren fällig, wenn du nicht aktiv handelst oder bestimmte Umsätze erreichst.

Das breite Handelsangebot: Nicht nur ETFs

Das Handelsangebot bei Flatex geht weit über ETF-Sparpläne hinaus. Du kannst Aktien aus Deutschland, den USA, Europa und weiteren Märkten kaufen. Dazu kommen Anleihen, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine und Knock-outs. Wer also nicht nur passiv investiert, sondern aktiv handeln will, findet hier genug Spielraum.

Flatex ist an allen wichtigen deutschen Börsenplätzen angebunden: Xetra, Frankfurt, Stuttgart, München. Außerdem kannst du über außerbörslichen Direkthandel bei verschiedenen Partnern wie Baader Bank oder Lang & Schwarz handeln. Das gibt Flexibilität bei den Handelszeiten, besonders abends nach Börsenschluss.

Das breite Handelsangebot umfasst auch US-Aktien und internationale Märkte. Wer Apple, Microsoft oder kleinere US-Werte kaufen will, kann das direkt über den regulären Börsenhandel tun. Kein Umweg über ominöse Handelsplätze wie bei manchen Neobrokern, die ausschließlich auf Market Maker setzen.

Für aktivere Trader gibt es außerdem Derivate in großer Auswahl. Hebel-Produkte, Inline-Optionsscheine, Discount-Zertifikate. Klingt komplex, ist aber nichts, womit Einsteiger starten müssen. Wer als Anfänger erstmal nur einen ETF-Sparplan aufbauen will, muss sich davon nicht verunsichern lassen.

Was kostet dich das Flatex Depot wirklich?

Kein Depot ist komplett kostenlos, wenn man die Ordergebühren einrechnet. Bei Flatex zahlst du 5,90 € Grundgebühr pro Order plus 0,0026 % des Ordervolumens, mindestens aber 5,90 €. Das klingt erst mal günstig, kann sich aber bei kleinen Ordergrößen bemerkbar machen.

Wenn du zum Beispiel Aktien für 500 € kaufst, zahlst du 5,90 €. Das sind 1,18 % des Ordervolumens. Bei 2.000 € Ordervolumen wärst du bei 0,30 %. Je größer der Kauf, desto besser das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für häufige Kleinkäufe unter 1.000 € ist das kein Deal.

Achtung bei Fremdwährungen: Flatex erhebt eine Fremdwährungsgebühr von 0,09 % auf den Gegenwert. Wer viele US-Aktien kauft, summiert das. Nicht dramatisch, aber es sollte auf dem Zettel stehen. Trade Republic und Scalable Capital handhaben das ähnlich, also kein exklusives Problem von Flatex.

Die Kontoführung selbst ist kostenlos, das Depot ist kostenlos, und für kostenlose Sparpläne fällt wie gesagt keine Ausführungsgebühr an. Das kostenlose Angebot gilt aber nur für die ausgewiesenen kostenlosen Sparpläne, nicht für alle Fonds automatisch.

Gebührenposten Flatex Trade Republic Scalable Capital comdirect
Depotgebühr Kostenlos Kostenlos 0 € (Free) / 4,99 €/Monat (Prime) 0 € (bei Aktivität)
Ordergebühr Aktien ab 5,90 € 1,00 € 0,99 € (Prime) / ab 3,99 € ab 12,90 €
Kostenlose ETF-Sparpläne 1.500+ Alle Alle (Prime) ca. 800
Sparplan-Mindestbetrag 25 € 1 € 1 € 25 €
Fremdwährungsgebühr 0,09 % 0 % 0 % 0,25 %

Sparpläne breites Sortiment: Welche ETFs sind kostenlos besparbar?

Die Auswahl der kostenlosen Sparpläne ist beim flatex Depot wirklich stark. Über 1.500 ETFs und Fonds laufen ohne Ausführungsgebühr. Dazu gehören alle großen ETF-Anbieter: iShares, Xtrackers, Vanguard, Amundi. Wer einen MSCI World, MSCI Emerging Markets oder einen S&P 500 ETF besparen will, wird problemlos fündig.

Das Sparplan-Angebot umfasst nicht nur Aktien-ETFs. Auch Anleihen-ETFs, Rohstoff-ETFs und Themen-ETFs (zum Beispiel Clean Energy, Künstliche Intelligenz) sind dabei. Das gibt dir als Anleger die Möglichkeit, ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen, ohne bei jeder Ausführung Gebühren zu zahlen.

Sparpläne kannst du flexibel einrichten: monatlich, zweimonatlich oder vierteljährlich. Der Mindestbetrag liegt bei 25 € pro Sparplan. Das ist etwas höher als bei Trade Republic (1 €) oder Scalable Capital (1 €), für die meisten Sparer aber kein wirkliches Hindernis.

Aus meiner Bank-Zeit weiß ich, dass Sparplan-Flexibilität oft unterschätzt wird. Die Möglichkeit, den Betrag jederzeit zu ändern, zu pausieren oder komplett zu stoppen, ist Gold wert. Flatex erlaubt das alles ohne Gebühren oder Fristen.

Ist das Flatex Depot sicher? Einlagensicherung und Regulierung

Ein Punkt, den viele Einsteiger viel zu selten ansprechen: Wie sicher ist das Depot überhaupt? Flatex ist in Deutschland reguliert und hat die BaFin als Aufsichtsbehörde. Das ist kein Nice-to-have, sondern Pflicht für jeden seriösen Broker hierzulande.

Wertpapiere im Depot sind als Sondervermögen geschützt. Selbst wenn Flatex in Insolvenz ginge (was bei einem Unternehmen dieser Größe eher unwahrscheinlich ist), gehören deine ETFs und Aktien dir, nicht dem Broker. Das gilt für alle deutschen Depots gleichermaßen.

Das Verrechnungskonto bei Flatex ist ein echtes Bankguthabenkonto. Es greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person. Bares Geld, das du auf dem Konto parkst, ist also abgesichert. Für Wertpapiere braucht es diese Sicherung wie gesagt nicht, weil sie ohnehin dein Eigentum sind.

Flatex ist außerdem Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands. Das ist ein weiterer Puffer, falls das gesetzliche Limit mal nicht reichen sollte. Klingt bürokratisch, ist aber für größere Vermögen relevant.

Für wen lohnt sich Flatex 2026, für wen nicht?

Lass mich direkt sein. Flatex ist nicht für jeden die beste Wahl. Es kommt stark darauf an, wie du investierst.

Wenn du hauptsächlich einen oder zwei ETF-Sparpläne besparst und sonst wenig handelst, ist Flatex eine gute Wahl. Keine Depotgebühr, kostenlose Sparpläne, seriöser Anbieter. Du zahlst im Grunde nichts. Für dieses Profil schlägt Flatex sogar die comdirect deutlich, die bei wenig Aktivität Gebühren erhebt.

Wenn du dagegen häufig einzelne Aktien kaufst und kleine Beträge handelst, werden die Ordergebühren ab 5,90 € zum Problem. Bei einer 300-€-Order wären das knapp 2 % Gebührenanteil. Trade Republic nimmt hier nur 1 €. Für aktive Trader oder Einsteiger mit kleinen Ordergrößen ist Trade Republic oder Scalable Capital Prime rechnerisch günstiger.

Wer ein breites Handelsangebot benötigt, also Derivate, Zertifikate, viele internationale Märkte, ist bei Flatex besser aufgehoben als bei reinen Neobrokern. Trade Republic bietet kein so tiefes Derivate-Sortiment. Scalable Capital auch nicht. Das breite andelsangebot von Flatex richtet sich klar an etwas fortgeschrittenere Anleger.

Kurz gesagt: Sparplan-Investor mit Fokus auf ETFs und gelegentlichem Einzelkauf? Flatex passt gut. Aktiver Trader, der täglich kleine Orders aufgibt? Dann schau dir lieber Scalable Prime oder Trade Republic an.

Depot eröffnen bei Flatex: So läuft das ab

Die Depoteröffnung bei Flatex läuft komplett online. Du füllst das Formular auf der Website aus, legst deine persönlichen Daten an und legitimierst dich per Video-Ident oder PostIdent. Das Video-Ident-Verfahren geht schneller, meist in unter 10 Minuten. Du brauchst nur deinen Ausweis und eine Kamera.

Nach der Freischaltung erhältst du Zugangsdaten per Post und per E-Mail. Das ist in der Branche noch üblich und dauert ein paar Tage. Neobroker wie Trade Republic sind hier schneller, oft kannst du dort noch am selben Tag loslegen. Bei Flatex solltest du zwei bis fünf Werktage einplanen.

Die Flatex-App ist solide, aber nicht so modern wie die von Trade Republic. Wer eine cleane, minimalistische Oberfläche gewohnt ist, wird sich bei Flatex etwas umgewöhnen müssen. Die Desktop-Oberfläche ist funktional und informationsreich, was erfahrene Anleger schätzen, Einsteiger aber auch überfordern kann.

Mein Tipp: Richte direkt nach der Depoteröffnung deinen ersten Sparplan ein. Das geht in der App in drei Schritten: ETF suchen, Sparplan anlegen, Betrag und Intervall festlegen. Fertig. Du musst danach nichts mehr tun, der Sparplan läuft automatisch durch.

Fazit: Flatex Depot 2026 lohnt sich für ETF-Sparer

Das flatex Depot ist 2026 weiterhin eine ernsthafte Option, besonders für Anleger, die kostenlose Sparpläne in den Mittelpunkt stellen. Über 1.500 ETFs und Fonds ohne Ausführungsgebühr, keine Depotgebühr und ein seriöser, regulierter Anbieter: das ist eine solide Grundlage.

Die Schwächen liegen bei den Ordergebühren für Einzelkäufe. Wer häufig kleine Aktienpositionen aufbaut, zahlt mehr als bei Trade Republic oder Scalable Capital. Das sollte jeder vorher durchrechnen. Ein Vergleich lohnt sich immer, und die Tabelle oben gibt dir dafür eine gute Basis.

Ehrlich gesagt würde ich Flatex jedem empfehlen, der primär mit ETF-Sparplänen startet und gelegentlich einzelne Aktien kauft. Wer das Handelsangebot breit nutzen will, Derivate oder internationale Märkte, bekommt bei Flatex mehr Tiefe als bei den meisten Neobrokern. Das hat seinen Wert.

Das latex epot bleibt eine verlässliche Wahl, ohne Hip-Faktor, dafür mit Substanz. Manchmal ist das genau das, was gebraucht wird.

Häufige Fragen

Sind alle Sparpläne bei Flatex kostenlos?

Nein, nicht alle. Über 1.500 ETFs und Fonds sind ohne Ausführungsgebühr besparbar, aber nicht jeder Sparplan im Sortiment ist automatisch kostenlos. Beim Einrichten wird die Gebühr klar ausgewiesen.

Welchen Mindestbetrag brauche ich für einen Sparplan bei Flatex?

Der Mindestbetrag pro Sparplan liegt bei 25 €. Das ist etwas höher als bei Trade Republic oder Scalable Capital, die bereits ab 1 € monatlich besparen lassen.

Wie sicher ist das Flatex Depot?

Flatex ist von der BaFin reguliert, Wertpapiere liegen als Sondervermögen und sind damit geschützt. Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt.

Kann ich bei Flatex auch US-Aktien kaufen?

Ja. Flatex bietet Zugang zu US-Märkten über reguläre Börsen und außerbörslichen Direkthandel. Dabei fällt eine Fremdwährungsgebühr von 0,09 % an.

Ist Flatex besser als Trade Republic?

Kommt drauf an. Für ETF-Sparpläne sind beide gut, aber Trade Republic nimmt nur 1 € Ordergebühr pro Trade, während Flatex mindestens 5,90 € verlangt. Flatex punktet dagegen mit einem breiteren Handelsangebot inklusive Derivaten und mehr Börsenplätzen.

Flatex-Depot 2026: Kostenlose Sparpläne & breites Handelsangebot — Konzept

Quellen & Prüfdatum

Prüfdatum: 5. Juli 2026

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